Scholz AG

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22.05.2013
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25.02.2013
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30.01.2013
29.11.2012
29.08.2012

  • Erstes Geschäftshalbjahr 2012 durch gesamtwirtschaftlichen Abschwung seit April gekennzeichnet
  • Erwartung für das zweite Halbjahr bleibt weiterhin zurückhaltend
  • Unternehmensrating durch Euler Hermes bei „BB“ mit stabilem Ausblick bestätigt

Die Scholz Gruppe kann trotz der spürbaren konjunkturellen Abkühlung seit April des Jahres für das erste Halbjahr 2012 ein noch zufriedenstellendes Halbjahresergebnis präsentieren. Aufgrund des frühzyklischen Charakters der Stahlbranche, hat sich die gesamtwirtschaftliche Eintrübung unmittelbar auch auf die Geschäftstätigkeit der Gruppe ausgewirkt. Folglich blieb die Ausbringungsmenge von ca. 5,4 Mio. Tonnen um rund 5% unter dem Vorjahresniveau. Dieser Effekt wurde durch ein fallendes Rohstoffpreisniveau flankiert, weshalb der Halbjahresumsatz von rd. EUR 2,59 Mrd. um 10% unter dem Vorjahresniveau liegt. Dieser Effekt konnte nur teilweise durch eine reduzierte Kostenbasis aufgefangen werden, weshalb das EBITDA mit EUR 110,4 Mio. um 30% unter dem Vorjahresniveau liegt, wenngleich der gute Vorjahreswert für das erste Halbjahr 2011 von EUR 157,5 Mio. durch Sonderfaktoren (überdurchschnittliche Nachfrage in Verbindung mit Preissteigerungen) positiv beeinflusst war. Dies wirkte sich entsprechend auch auf das Ergebnis vor Steuern aus, das im ersten Halbjahr 2012 rund EUR 23,2 Mio. (Vorjahr EUR 52,3 Mio.) erreichte.

„Saisontypisch ist das zweite Quartal normalerweise ein überdurchschnittlich gutes Quartal. Diese Saisonalität wurde in 2012 allerdings durch die Verschärfung der Staatsschuldenkrise überlagert, so dass wir in allen wesentlichen Kennzahlen Rückgänge hinnehmen mussten, auf die wir uns allerdings schnell angepasst haben, um ein immer noch zufriedenstellendes Ergebnis erzielen zu können", so Oliver Scholz, Vorstand der Scholz AG.


Der weitere Ausblick für 2012 bleibt durch die Staatsschuldenkrise und die damit einhergehende erhöhte Unsicherheit geprägt. Folglich geht die Gruppe für das verbleibende Geschäftsjahr 2012 weiterhin von eher unterdurchschnittlichen Ausbringungsmengen aus, weshalb für das Gesamtjahr unverändert von einem gemäßigten Verlauf und einem Ergebnis unter dem guten Vorjahresniveau ausgegangen wird. "Für das kommende Geschäftsjahr 2013 sowie im Hinblick auf die mittelfristigen Branchenaussichten sind wir allerdings unverändert optimistisch gestimmt", sagt Oliver Scholz. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Gruppe von einer sukzessiven Lösungsfindung bei der Staatsschuldenthematik ausgeht, was die Finanzmärkte beruhigen und die Realwirtschaft positiv beeinflussen sollte.

Diese Entwicklungen haben wir in den letzten Wochen im Rahmen des jährlichen Ratingprozesses auch mit der Ratingagentur Euler Hermes diskutiert. Demnach bewertet Euler Hermes Rating die Bonität und Zukunftsfähigkeit der Scholz AG unverändert mit "BB". Für die kommenden zwölf Monate erwartet Euler Hermes eine stabile Entwicklung des Ratingurteils.

Die Konzernhalbjahreszahlen 2012 sowie der aktuelle Ratingbericht von Euler Hermes können ab heute im Bereich Investor Relations / Anleihe auf der Homepage www.scholz-ag.de abgerufen werden.

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Rückfragen:
 
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