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22.05.2013
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Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung der Scholz Gruppe wurde im Rahmen des Monitoring Prozesses mit der Ratingagentur Euler Hermes diskutiert. Diese bewertet die Bonität und Zukunftsfähigkeit der Scholz AG nunmehr mit „BB-“ (zuvor „BB“). Für die kommenden zwölf Monate erwartet Euler Hermes eine stabile Entwicklung des Ratingurteils.
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Die aktualisierte Ratingbegründung von Euler Hermes kann unter nachfolgendem Link sowie auf der Homepage der Euler Hermes Rating GmbH www.ehrg.de abgerufen werden.
Rating Anpassung Scholz AG - 21 Mai 2013 (PDF)
Rückfragen:
- Scholz Pressestelle
Heidrun Melchinger
Tel.: +49 7365 84 0 E-Mail: ir@scholz-ag.de
- Umweltkommunikation
Kummer: Umweltkommunikation GmbH
Dr. Beate Kummer, Geschäftsführerin Tel.: +49 2224 901148-0 E-Mail: buero@beate-kummer.de
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17.05.2013
- Starke Belastung von Umsatz und Ergebnis durch den anhaltend schwierigen Stahlmarkt
- Scholz Gruppe reagiert mit deutlicher Ausweitung der Optimierungsmaßnahmen
Essingen, 17. Mai 2013: Der Stahlmarkt ist auch zum Jahresbeginn 2013 weiterhin stark durch die sehr schwache konjunkturelle Entwicklung belastet. Daneben wurde die Geschäftstätigkeit im ersten Quartal durch die lange Winterperiode beeinträchtigt. Vor diesem Hintergrund liegt die Verkaufstonnage an Sekundärrohstoffen im ersten Quartal lediglich bei 2,3 Mio. Tonnen, nach 2,7 Mio. Tonnen im ersten Quartal 2012. Gleichzeitig waren die Preise der gehandelten Sekundärrohstoffe weiter rückläufig, weshalb die Gesamtleistung gegenüber der Vorjahresperiode um 21,6% auf 1,02 Mrd. EUR geschrumpft ist. In diesem Umfeld war ein verstärkter Margendruck zu verzeichnen, was im Vergleich zum Jahresbeginn 2012 zu einem Rohertragsrückgang um 24,7% auf EUR 152,4 Mio. führte. Das EBITDA gab deshalb von EUR 61,9 Mio. im Vorjahr auf EUR 34,8 Mio. im ersten Quartal 2013 deutlich nach. Das Ergebnis vor Steuern ist im ersten Quartal 2013 mit 4,0 Mio. EUR negativ nach einem positiven Wert von 19,0 Mio. im Vorjahr.
Die Scholz Gruppe geht von einer Bodenbildung und Stabilisierung des Stahlmarktes im Jahresverlauf 2013 aus, wobei das Marktvolumen im Gesamtjahr voraussichtlich unter dem bereits tiefen Niveau des Jahres 2012 liegen wird.
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Deshalb wurden im ersten Quartal bereits diverse Kostenreduzierungsmaßnahmen zur Ergebnisoptimierung umgesetzt. „Derzeit erarbeiten wir eine deutliche Ausweitung des Maßnahmenpakets zur Ergebnisoptimierung, um auch bei einem dauerhaft reduzierten Marktniveau profitabel wirtschaften zu können“, so Oliver Scholz, Vorstand der Scholz AG.
Über die Scholz AG
Die Scholz Gruppe zählt zu den Marktführern und Schlüssellieferanten der Stahl- und Metallindustrie in Zentral-, Ost- bzw. Südosteuropa. Die Scholz Gruppe betreibt den Handel und die Aufbereitung von Eisen- und Nicht-Eisenmetallen, wie Kupfer und Aluminium und bietet dazugehörige Dienstleistungen an. Das Unternehmen ist mit über 7.500 Mitarbeitern in über 20 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2012 einen Gesamtumsatz von rund EUR 4,7 Mrd. und einen Output von rund 9,9 Mio. Tonnen an Sekundärrohstoffen.
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Heidrun Melchinger
Tel.: +49 7365 84 0 E-Mail: ir@scholz-ag.de
- Umweltkommunikation
Kummer: Umweltkommunikation GmbH
Dr. Beate Kummer, Geschäftsführerin Tel.: +49 2224 901148-0 E-Mail: buero@beate-kummer.de
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25.02.2013
- Globale Konjunkturschwäche im vierten Quartal 2012 belastet Umsatz und Gewinn
- Stabilisierung der Stahlmärkte für 2013 erwartet
Essingen, 25. Februar 2013: Die allgemein schwache konjunkturelle Entwicklung in 2012 hat sich insbesondere im vierten Quartal in einem verstärkten Rückgang der europäischen Stahlproduktion ausgewirkt. Dementsprechend musste auch die Scholz Gruppe einen weiteren Tonnagerückgang hinnehmen, weshalb im vergangenen Jahr insgesamt nur rund 9,9 Mio. Tonnen Sekundärrohstoffe ausgeliefert wurden, nach 10,9 Mio. Tonnen in 2011. Dies hat in Verbindung mit Preisrückgängen bei den Sekundärrohstoffen die Umsatz- und Ertragslage der Scholz Gruppe belastet. Im Gesamtjahresvergleich gingen die Gesamtleistung um 11,3% auf 4,7 Mrd. EUR und der Rohertrag um 11,6% auf 713,5 Mio. EUR zurück. Trotz des schwierigen konjunkturellen Umfeldes konnte die absolute Rohertragsmarge je Tonne in den einzelnen Geschäftsbereichen nahezu stabil gehalten werden. Das EBITDA gab von EUR 246,6 Mio. im Vorjahr auf EUR 191,8 Mio. nach. Das Ergebnis vor Steuern des Geschäftsjahres 2012 beträgt EUR 13,8 Millionen (Vorjahr EUR 57,4 Millionen). Die Eigenkapitalquote konnte - im Wesentlichen bedingt durch eine geringere Bilanzsumme - von 15,9% im Vorjahr auf 16,3% leicht verbessert werden.
Für 2013 erwartet die Scholz Gruppe eine Stabilisierung der Stahlmärkte. "Dennoch ist eine Normalisierung der Stahlmärkte in Europa noch nicht zu erwarten, weshalb wir unsere Maßnahmen zur Optimierung der Prozesse und Kostensenkung zum Jahresanfang 2013 erweitert haben", so Oliver Scholz, Vorstand der Scholz AG. "Die Fokussierung auf die Kerngeschäftsfelder der Gruppe, welche im Wesentlichen im Bereich Recycling von Eisen- und Nichteisenmetallen liegen, wird weiterhin die strategischen Entscheidungen prägen", ergänzt Berndt-Ulrich Scholz, Vorstandsvorsitzender der Scholz AG.
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Hinweis zu den vorläufigen Zahlen
Bei den zuvor dargestellten Zahlen handelt es sich um vorläufige Zahlen, die in den nächsten Monaten durch die Wirtschaftsprüfer auditiert werden. Die geprüften Zahlen des Geschäftsjahres 2012 werden Ende Juni 2013 veröffentlicht.
Über die Scholz AG
Die Scholz Gruppe zählt zu den Marktführern und Schlüssellieferanten der Stahl- und Metallindustrie in Zentral-, Ost- bzw. Südosteuropa. Die Scholz Gruppe betreibt den Handel und die Aufbereitung von Eisen- und Nicht-Eisenmetallen, wie Kupfer und Aluminium und bietet dazugehörige Dienstleistungen an. Das Unternehmen ist mit über 7.500 Mitarbeitern in über 20 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2012 einen Gesamtumsatz von rund EUR 4,7 Mrd. und einen Output von rund 9,9 Mio. Tonnen an Sekundärrohstoffen.
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- Umweltkommunikation
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08.02.2013
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Essingen, 8. Februar 2013:
Die Scholz AG gibt die erfolgreiche Aufstockung ihrer Unternehmensanleihe mit einem Volumen von EUR 32,5 Mio. im Rahmen einer Privatplatzierung bei institutionellen Investoren bekannt. Das Gesamtvolumen der Scholz-Anleihe beträgt nach der Aufstockung mit Valuta 13. Februar 2013 EUR 182,5 Mio. Die ISIN / WKN der Aufstockungsanleihe entspricht der ISIN / WKN der bestehenden Anleihe (ISIN: AT0000A0U9J2 / WKN: A1MLSS). Dementsprechend gelten für die Aufstockungsanleihe die gleichen Bedingungen wie für die bisherige Anleihe (unter anderem beträgt der jährliche Zinssatz der Scholz AG-Anleihe 8,5 %, zurückgezahlt wird die Anleihe zu ihrem Nennbetrag am 8. März 2017). Der Ausgabepreis für die Aufstockung wurde bei 103% festgesetzt, was einer jährlichen Rendite von rund 7,6% entspricht. Die Handelsaufnahme im Open Market der Deutsche Börse AG (Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse) im Segment Entry Standard für Anleihen sowie im Dritter Markt Wien ist für den 13. Februar 2013 vorgesehen.
„Wir freuen uns über die erfolgreiche Aufstockung der Anleihe. Der Emissionserlös dient der weiteren Verbesserung des Laufzeitenprofils der Finanzverbindlichkeiten sowie einer weiteren Diversifikation der Investorenbasis des Unternehmens", so Parag-Johannes Bhatt, Finanzvorstand der Scholz AG.
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Die Transaktion wurde durch die Close Brothers Seydler Bank AG, Frankfurt am Main, als Sole Global Coordinator und Bookrunner begleitet und bei institutionellen Investoren und Vermögensverwaltern platziert. Die BLÄTTCHEN & PARTNER AG, München, begleitete die Transaktion als Financial Advisor und Listing Partner der Deutsche Börse AG.
Über die Scholz AG
Die Scholz Gruppe zählt zu den Marktführern und Schlüssellieferanten der Stahl- und Metallindustrie in Zentral-, Ost- bzw. Südosteuropa. Die Scholz Gruppe betreibt den Handel und die Aufbereitung von Eisen- und Nicht-Eisenmetallen, wie Kupfer und Aluminium und bietet dazugehörige Dienstleistungen an. Das Unternehmen ist mit über 7.500 Mitarbeitern in über 20 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2011 einen Gesamtumsatz von rund EUR 5,3 Mrd. und einen Output von rund 10,9 Mio. Tonnen an Sekundärrohstoffen.
Rückfragen:
- Scholz Pressestelle
Heidrun Melchinger
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- Umweltkommunikation
Kummer: Umweltkommunikation GmbH Dr. Beate Kummer, Geschäftsführerin Tel.: +49 2224 901148-0 E-Mail: buero@beate-kummer.de
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30.01.2013
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"Mit unserer Aufnahme in die Rohstoffallianz wird ein deutliches Signal gesetzt und zwar, dass Sekundärroh- stoffe in Deutschland weiter an Bedeutung gewinnen," sagte Oliver Scholz zur Vertragsunterzeichnung bei der Rohstoffallianz. "In Partnerschaft mit Branchenvertretern der Automobil-, Stahl-, NE-Metall- und Chemieindustrie werden wir den Fokus auf die Rückgewinnung von Rohstoffen und die Technologieförderung im Bereich Verwertung legen." Die Scholz AG hat zu Beginn des Jahres 2013 den Vertrag zur Aufnahme als Partner der RA Rohstoffallianz GmbH unterzeichnet. Damit bringt das familiengeführte Recyclingunternehmen weitere wichtige Kompetenzen in die von bedeutenden deutschen Industrieunternehmen gegründete Rohstoffallianz ein. Die Scholz AG zählt zu den Technologieführern in der Rückgewinnung von Stahl- und Metallschrotten. Nach Ansicht der Scholz AG sollte es in Kooperation mit anderen Branchenvertretern nun noch besser gelingen, die Interessen der Recyclingindustrie gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten. Bei manchen Stoffströmen wie Stahl- oder Metallschrotten werden heute bereits Recyclingquoten von über 90 % erreicht. Sekundärrohstoffe insgesamt ersetzen heute in Deutschland aber nur etwa 14 % der Primärrohstoffe; der Anteil müsse deutlich gesteigert werden. Höhere Einsatzquoten von Sekundärrohstoffen würden sich sowohl auf die Rohstoff- als auch auf die Energieproduktivität der deutschen Industrie positiv auswirken, damit ergäben sich deutliche Klimaschutzeffekte. Zudem würde die Abhängigkeit von Rohstoffimporten nach Deutschland verringert.
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In der Rohstoffallianz wird sich die Scholz AG dafür einsetzen, Urban Mining Projekte zu initiieren und durchzuführen sowie Recyclingquoten durch tiefere Aufbereitung beispielsweise im Bereich Elektronikschrott zu erhöhen.
Informationen zur Scholz-Gruppe:
Die Scholz-Gruppe, die ihren Ursprung in 1872 hat, gehört zu einem der weltweit größten Recyclingunternehmen für Stahl- und Metallschrott. Sie ist mit ihren Recyclingaktivitäten verstärkt in Europa, aber auch in Nordamerika und Australasien vertreten und unterhält weltweite Handelsbeziehungen. Die Scholz-Gruppe zählt zu den führenden Schlüssellieferanten der Stahl- und Metallindustrie in Zentral-, Ost- bzw. Südosteuropa. Die Scholz- Gruppe betreibt den Handel und die Aufbereitung von Eisen- und Nicht-Eisenmetallen wie Kupfer und Aluminium und bietet dazugehörige Dienstleistungen an. Das Unternehmen ist mit über 7.500 Mitarbeitern in über 20 Ländern aktiv und erwirtschaftete in 2011 einen Gesamtumsatz von rund EUR 5,3 Mrd. und einen Output von rund 11,5 Mio. Tonnen an Sekundärrohstoffen.
Rückfragen:
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29.11.2012
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- Positives Quartalsergebnis in schwierigem Marktumfeld
- Veräußerung des Stahlwerks Poldi Hütte in Tschechien
- Gruppenfinanzierung durch Abschluss neuer Finanzierungsstruktur optimiert
- Erweiterung des Aufsichtsrates
Die Geschäftsentwicklung der Scholz Gruppe ist auch im dritten Quartal durch die anhaltend schwierigen Marktbedingungen gekennzeichnet. Die Ausbringungsmenge der ersten neun Monate blieb mit rund 7,8 Millionen Tonnen deshalb um 6% unter dem Vorjahr und damit auch hinter unseren Erwartungen zurück. Aufgrund der gleichzeitig fallenden Rohstoffpreise liegt der Neunmonatsumsatz von EUR 3,7 Mrd. um 11% unter dem Vergleichswert aus 2011. Das EBITDA liegt mit EUR 164,9 Millionen 21% unter dem Vorjahreswert und ist unter Berücksichtigung des aktuellen Marktumfeldes innerhalb der Berichtsperiode ein zufriedenstellendes Ergebnis. Das Ergebnis vor Steuern in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres beträgt EUR 30,1 Millionen (Vorjahr EUR 56,3 Millionen).
"Die bereits im zweiten Quartal einsetzende Produktionszurückhaltung bei den Stahlwerken setzte sich auch im dritten Quartal diesen Jahres fort, sodass alle wesentlichen Sektorkennzahlen unter den Erwartungen zurückbleiben. Demnach ist die Optimierung der Prozesse und effizientes Kostenmanagement entscheidend, um weiterhin profitabel wirtschaften zu können", so Oliver Scholz, Vorstand der Scholz AG.
Im Rahmen der strategischen Fokussierung auf die Kerngeschäftsfelder der Gruppe, welche im Wesentlichen im Bereich Recycling von Eisen- und Nichteisenmetallen liegen, wurde im September der Bereich Stahlproduktion in Tschechien (Poldi Hütte) veräußert. Die Verkaufserlöse werden zur allgemeinen Konzernfinanzierung sowie zur Rückführung von Fremdmitteln verwendet, um den eingeschlagenen Konsolidierungskurs der Gruppe weiter fortzusetzen.
Darüber hinaus wurde im September ein neues Finanzierungspaket über insgesamt ca. EUR 650 Millionen zum Abschluss gebracht, wodurch einerseits die Investorenbasis weiter verbreitert und andererseits das Fälligkeitenprofil der Finanzierungsstruktur deutlich verbessert werden konnte. Dabei wurden neben der Verlängerung des seit vielen Jahren etablierten Konsortialkredits auch neue Instrumente aufgenommen.
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Neben einer maßgeschneiderten Lagerfinanzierung für den Stahlhandelsbereich wird die Gruppenfinanzierung nunmehr auch durch eine langfristige syndizierte Immobilienfinanzierung der wesentlichen Standorte in Deutschland ergänzt.
Zur weiteren strategischen Begleitung der Gruppe wird der Aufsichtsrat der Scholz AG im Januar 2013 um drei weitere Mitglieder von derzeit drei auf künftig sechs Aufsichtsratsmitglieder aufgestockt. Neben den langjährigen Mitgliedern Dr. Michael Oltmanns (Vorsitzender), Dr. Gustav Wabro und Edmund Hug werden die Herren Axel Koch (Unternehmensberater), Dr. Eckart von Reden (ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Ausgleichsbank) und Hans Jakob Zimmermann (Geschäftsführer bei HSBC Trinkaus & Burkhardt) zukünftig den Aufsichtsrat verstärken. Oliver Scholz freut sich über die gezielte Verstärkung des Aufsichtsgremiums: "Wir versprechen uns von den unterschiedlichen Erfahrungsschätzen und großen Kontaktnetzwerken der neuen Mitglieder für die strategische Entwicklung der Unternehmensgruppe zahlreiche positive Impulse."
Die Scholz Gruppe zählt zu den Marktführern und Schlüssellieferanten der Stahl- und Metallindustrie in Zentral-, Ost- bzw. Südosteuropa. Die Scholz Gruppe betreibt den Handel und die Aufbereitung von Eisen- und Nicht-Eisenmetallen, wie Kupfer und Aluminium und bietet dazugehörige Dienstleistungen an. Das Unternehmen ist mit über 7.500 Mitarbeitern in über 20 Ländern aktiv und erwirtschaftete in 2011 einen Gesamtumsatz von rund EUR 5,3 Mrd. und einen Output von rund 10,9 Mio. Tonnen an Sekundärrohstoffen.
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Rückfragen:
- Scholz Pressestelle
Heidrun Melchinger
Tel.: +49 7365 84 0 E-Mail: ir@scholz-ag.de
- Umweltkommunikation
Kummer:Umweltkommunikation GmbH Dr. Beate Kummer, Geschäftsführerin Tel.: +49 2224 901148-0 E-Mail: buero@beate-kummer.de
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29.08.2012
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- Erstes Geschäftshalbjahr 2012 durch gesamtwirtschaftlichen Abschwung seit April gekennzeichnet
- Erwartung für das zweite Halbjahr bleibt weiterhin zurückhaltend
- Unternehmensrating durch Euler Hermes bei „BB“ mit stabilem Ausblick bestätigt
Die Scholz Gruppe kann trotz der spürbaren konjunkturellen Abkühlung seit April des Jahres für das erste Halbjahr 2012 ein noch zufriedenstellendes Halbjahresergebnis präsentieren. Aufgrund des frühzyklischen Charakters der Stahlbranche, hat sich die gesamtwirtschaftliche Eintrübung unmittelbar auch auf die Geschäftstätigkeit der Gruppe ausgewirkt. Folglich blieb die Ausbringungsmenge von ca. 5,4 Mio. Tonnen um rund 5% unter dem Vorjahresniveau. Dieser Effekt wurde durch ein fallendes Rohstoffpreisniveau flankiert, weshalb der Halbjahresumsatz von rd. EUR 2,59 Mrd. um 10% unter dem Vorjahresniveau liegt. Dieser Effekt konnte nur teilweise durch eine reduzierte Kostenbasis aufgefangen werden, weshalb das EBITDA mit EUR 110,4 Mio. um 30% unter dem Vorjahresniveau liegt, wenngleich der gute Vorjahreswert für das erste Halbjahr 2011 von EUR 157,5 Mio. durch Sonderfaktoren (überdurchschnittliche Nachfrage in Verbindung mit Preissteigerungen) positiv beeinflusst war. Dies wirkte sich entsprechend auch auf das Ergebnis vor Steuern aus, das im ersten Halbjahr 2012 rund EUR 23,2 Mio. (Vorjahr EUR 52,3 Mio.) erreichte.
„Saisontypisch ist das zweite Quartal normalerweise ein überdurchschnittlich gutes Quartal. Diese Saisonalität wurde in 2012 allerdings durch die Verschärfung der Staatsschuldenkrise überlagert, so dass wir in allen wesentlichen Kennzahlen Rückgänge hinnehmen mussten, auf die wir uns allerdings schnell angepasst haben, um ein immer noch zufriedenstellendes Ergebnis erzielen zu können", so Oliver Scholz, Vorstand der Scholz AG.
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Der weitere Ausblick für 2012 bleibt durch die Staatsschuldenkrise und die damit einhergehende erhöhte Unsicherheit geprägt. Folglich geht die Gruppe für das verbleibende Geschäftsjahr 2012 weiterhin von eher unterdurchschnittlichen Ausbringungsmengen aus, weshalb für das Gesamtjahr unverändert von einem gemäßigten Verlauf und einem Ergebnis unter dem guten Vorjahresniveau ausgegangen wird. "Für das kommende Geschäftsjahr 2013 sowie im Hinblick auf die mittelfristigen Branchenaussichten sind wir allerdings unverändert optimistisch gestimmt", sagt Oliver Scholz. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Gruppe von einer sukzessiven Lösungsfindung bei der Staatsschuldenthematik ausgeht, was die Finanzmärkte beruhigen und die Realwirtschaft positiv beeinflussen sollte.
Diese Entwicklungen haben wir in den letzten Wochen im Rahmen des jährlichen Ratingprozesses auch mit der Ratingagentur Euler Hermes diskutiert. Demnach bewertet Euler Hermes Rating die Bonität und Zukunftsfähigkeit der Scholz AG unverändert mit "BB". Für die kommenden zwölf Monate erwartet Euler Hermes eine stabile Entwicklung des Ratingurteils.
Die Konzernhalbjahreszahlen 2012 sowie der aktuelle Ratingbericht von Euler Hermes können ab heute im Bereich Investor Relations / Anleihe auf der Homepage www.scholz-ag.de abgerufen werden.
Download (PDF 80KB)
Rückfragen:
- Scholz Pressestelle
Heidrun Melchinger
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- Umweltkommunikation
Kummer:Umweltkommunikation GmbH Dr. Beate Kummer, Geschäftsführerin Tel.: +49 2224 901148-0 E-Mail: buero@beate-kummer.de
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28.06.2012
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- Festigung der Marktposition durch Tonnage- und Umsatzsteigerung in 2011
- Erfolgreicher Start in das Jahr 2012 mit zufriedenstellendem Quartalsergebnis
- Weiterer Ausblick für 2012 durch Staatsschuldenkrise belastet
Die Scholz Gruppe blickt mit Veröffentlichung des Konzernabschlusses am 28. Juni 2012 auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück. Trotz eines anspruchsvollen Wirtschaftsumfeldes konnte die Verkaufstonnage um rund 4% auf ca. 10,9 Mio. Tonnen gesteigert werden. Aufgrund des gleichzeitig gestiegenen Preisniveaus der gehandelten Sekundärrohstoffe erhöhte sich der Gruppenumsatz von EUR 4,5 Mrd. in 2010 um 17,7% auf EUR 5,3 Mrd. in 2011. Das EBITDA erreichte einen Wert von EUR 246,6 Mio. und lag damit um 6,2% unter dem Vorjahresniveau, wohingegen das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) mit EUR 57,4 Mio. um 8,0% über dem Vorjahreswert lag.
„Mit dem Geschäftsverlauf in 2011 sind wir zufrieden, da wir trotz einer Abkühlung der wirtschaftlichen Lage im zweiten Halbjahr 2011 unsere Ausbringungsmenge und Umsatz steigern sowie unsere Ergebnisziele nahezu erreichen konnten. Darüber hinaus haben wir unsere Marktstellung weiter ausgebaut“, so Oliver Scholz, Vorstand der Scholz AG. Der Konzernjahresabschluss 2011 kann ab heute im Bereich Investor Relations / Anleihe auf der Homepage www.scholz-ag.de abgerufen werden.
Die positive Entwicklung konnte auch im ersten Quartal 2012 fortgesetzt werden. Ein solides Preisniveau für Stahl und Industriemetalle zu Beginn des Jahres stützte die operative Performance der Gruppe. Die Ausbringungsmenge von ca. 2,7 Mio. Tonnen blieb vor allem aufgrund des starken Wintereinbruchs, der insbesondere unsere Aktivitäten in Osteuropa negativ beeinflusste, um rund 6% unter Vorjahresniveau. Folglich lag auch der durch ein etwas tieferes Rohstoffpreisniveau beeinflusste Quartalsumsatz von EUR 1,3 Mrd. um etwa 11% unter dem Vorjahreswert. Das EBITDA lag mit EUR 61,9 Mio. zwar unter dem durch Sonderfaktoren beeinflussten außerordentlich hohen Vorjahresniveau (EUR 78,5 Mio.), dennoch konnten wir unseren Planwert nahezu erreichen. Das Ergebnis vor Steuern liegt im ersten Quartal 2012 bei rund EUR 19,0 Mio. (Vorjahr EUR 23,0 Mio.) und stellt in einem zunehmend schwieriger werdenden Marktumfeld ein gutes Ergebnis dar.
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Im März diesen Jahres konnte die Scholz Gruppe ihre erste Unternehmensanleihe in Höhe von 150 Mio. EUR erfolgreich platzieren. Die Anleihe wurde sowohl von institutionellen als auch Privatanlegern nachgefragt. Hierdurch konnte eine breite Streuung der Investorenbasis erreicht werden. „Wir haben uns sehr über die positive Resonanz unserer ersten Anleihe gefreut. Das hohe Handelsvolumen nach Markteinführung an den Börsenplätzen bestätigt das nachhaltig hohe Investoreninteresse“, so Parag-Johannes Bhatt, CFO der Scholz AG.
Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld ist zunehmend durch die Staatsschuldenkrise geprägt, weshalb sich zahlreiche volkswirtschaftliche Kennzahlen und Frühindikatoren für das weitere Jahr 2012 eingetrübt haben. Die zunehmend zurückhaltende Investitionspolitik der letzten Monate sowie fallende Stahl- und Metallpreise lassen den Geschäftsverlauf der Scholz Gruppe ebenfalls nicht unberührt. Der weitere Ausblick für 2012 ist deshalb von gestiegener Unsicherheit geprägt. Dementsprechend erwarten wir für das Geschäftsjahr 2012 nunmehr einen insgesamt gemäßigten Verlauf mit einem Ergebnis unter dem guten Vorjahresniveau.
Die Scholz Gruppe zählt zu den Marktführern und Schlüssellieferanten der Stahl- und Metallindustrie in Zentral-, Ost- bzw. Südosteuropa. Die Scholz Gruppe betreibt den Handel und die Aufbereitung von Eisen- und Nicht-Eisenmetallen, wie Kupfer und Aluminium und bietet dazugehörige Dienstleistungen an. Das Unternehmen ist mit über 7.500 Mitarbeitern in über 20 Ländern aktiv und erwirtschaftete in 2011 einen Gesamtumsatz von rund EUR 5,3 Mrd. und einen Output von rund 10,9 Mio. Tonnen an Sekundärrohstoffen.
Rückfragen:
- Scholz Pressestelle
Heidrun Melchinger
Tel.: +49 7365 84 0 E-Mail: ir@scholz-ag.de
- Umweltkommunikation
Kummer:Umweltkommunikation GmbH Dr. Beate Kummer, Geschäftsführerin Tel.: +49 2224 901148-0 E-Mail: buero@beate-kummer.de
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15.02.2012
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- Vollständiges Emissionsvolumen von EUR 150 Mio. bereits am ersten Tag der Zeichnungsfrist erreicht
- Fixzinssatz von 8,5 % p.a., 5 Jahre Laufzeit
Die Scholz Gruppe hat ihre erste Unternehmensanleihe erfolgreich in Deutschland,
Österreich und in angrenzenden Ländern platziert. Aufgrund der starken Nachfrage wurde
das Emissionsvolumen von EUR 150 Mio. kurz nach Beginn der Zeichnungsfrist erreicht,
weshalb die Zeichnungsfrist bereits heute vorzeitig beendet wurde – ursprünglich war hierfür
ein Zeitraum vom 15.02. bis 02.03.2012 vorgesehen. Die Unternehmensanleihe ist mit 8,5 %
p.a. verzinst und hat eine Laufzeit von 5 Jahren. Die Anleihe wurde sowohl von
institutionellen als auch Privatanlegern nachgefragt. Hierdurch konnte eine breite Streuung
der Investorenbasis erreicht werden. Die Anleihe wird in Kürze in Deutschland an der
Wertpapierbörse Frankfurt (Segment: Entry Standard für Anleihen der Deutsche Börse AG)
und in Österreich an der Wiener Börse (Segment: Dritter Markt) gehandelt werden (ISIN:
AT0000A0U9J2 / WKN: A1MLSS).
Die Nettoerlöse aus der Begebung der Anleihe werden von der Scholz AG für ihre
allgemeinen Refinanzierungsbedürfnisse und sonstige betriebliche Zwecke verwendet. "Wir
freuen uns über die sehr positive Resonanz unserer ersten Anleihe. Dies ist für uns ein
klares Zeichen für das Vertrauen in unser Unternehmen", so Oliver Scholz, CEO der Scholz
AG.
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Das Familienunternehmen zählt zu den Marktführern und Schlüssellieferanten der Stahl- und
Metallindustrie in Zentral-, Ost- bzw. Südosteuropa. Die Scholz Gruppe betreibt den
Handel und die Aufbereitung von Eisen- und Nicht-Eisenmetallen, wie Kupfer und Aluminium
und bietet dazugehörige Dienstleistungen an. Das Unternehmen ist mit über 7.500
Mitarbeitern in über 20 Ländern aktiv und erwirtschaftete laut vorläufiger Ergebnisse 2011
einen Gesamtumsatz von rund 5,4 Mrd. Euro und einen Output von rund 10,9 Mio. Tonnen
an Sekundärrohstoffen.
Die erfolgreiche Emission wurde durch die Erste Group Bank AG und die Raiffeisen Bank
International AG als Joint Bookrunner begleitet, als Joint Lead Manager fungierten
Berenberg Bank und Close Brothers Seydler Bank AG.
Download (PDF 81KB)
Rückfragen:
- Scholz Pressestelle
Ketchum Publico GmbH Martin Keitel, Senior Consultant
Tel.: +43 1 717 86-127 Mobil: +43 664 808 69 127 E-Mail: Martin.Keitel@ketchum-publico.at
- Umweltkommunikation
Kummer:Umweltkommunikation GmbH Dr. Beate Kummer, Geschäftsführerin Tel.: +49 2224 901148-0 E-Mail: buero@beate-kummer.de
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07.02.2012
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- Verzinsung: 8,5 % pro Jahr
- Laufzeit: 5 Jahre
- Erlösverwendung: allgemeine Unternehmensfinanzierung
- Zeichnungsfrist: 15. Februar bis 2. März 2012 (vorzeitige Schließung vorbehalten)
Emission der Scholz Anleihe mit Zeichnungsfrist ab dem 15. Februar 2012
Die Scholz Gruppe plant erstmals eine Unternehmensanleihe mit einem Volumen von bis zu
150 Mio. Euro bei einer jährlichen Verzinsung von 8,5 % p.a. und einer Laufzeit von 5 Jahren
zu begeben (ISIN: AT0000A0U9J2 / WKN: A1MLSS). Die Zeichnungsfrist der Anleihe läuft
vom 15. Februar bis 2. März 2012, kann jedoch vorzeitig beendet werden. Nach Ablauf der
Zeichnungsfrist soll die Anleihe an der Frankfurter Wertpapierbörse (Segment: Entry
Standard für Anleihen der Deutsche Börse AG) sowie an der Wiener Börse (Segment: Dritter
Markt) gehandelt werden. Die Ausgabe der Anleihe wird voraussichtlich zum 8. März 2012
erfolgen.
Die Nettoerlöse aus der Ausgabe der Schuldverschreibungen werden von der Scholz AG für
ihre allgemeinen Refinanzierungsbedürfnisse und sonstige betriebliche Zwecke verwendet.
"Die Anleihe unterstützt die Scholz Gruppe bei der Optimierung ihrer Finanzierungsstruktur
und der Diversifizierung der Investorenbasis", so Parag-Johannes Bhatt, CFO der Scholz
AG. Mit einer Stückelung von 1.000 Euro richtet sich die Anleihe sowohl an institutionelle
Investoren, als auch an Privatanleger. Die Anleihe kann ab Beginn der Zeichnungsfrist bei
Kreditinstituten, Onlinebanken und Finanzintermediären in Deutschland, Luxemburg und
Österreich und über die Zeichnungsfunktionalität der Frankfurter Wertpapierbörse gezeichnet
werden. Joint Bookrunner dieser Anleiheemission sind die Erste Group Bank AG und die
Raiffeisen Bank International AG, als Joint Lead Manager fungieren Berenberg Bank und
Close Brothers Seydler Bank AG.
Die Scholz Gruppe – ein Global Player im Recyclingmarkt
Das Familienunternehmen zählt zu den Marktführern und Schlüssellieferanten der
Stahlindustrie in Europa und betreibt den Handel und die Aufbereitung von Eisen- und Nicht-
Eisenmetallen, wie Kupfer und Aluminium und bietet dazugehörige Dienstleistungen an. Die
Scholz Gruppe ist mit über 7.500 Mitarbeitern in über 20 Ländern aktiv und erwirtschaftete
2010 einen Gesamtumsatz von 4,5 Mrd. Euro und einen Output von 10,5 Mio. Tonnen an
Sekundärrohstoffen. Kernmärkte der Scholz Gruppe sind Deutschland, Österreich, Süd-
Osteuropa und Nordamerika. In die Wachstumsmärkte in Asien hat die Scholz Gruppe
ebenfalls früh investiert.
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Zukunftsmarkt Urban Mining
Urban Mining meint die Gewinnung von Rohstoffen innerhalb städtischer Räume. Die für die
Stahlerzeugung erforderlichen Energie- und Rohstoffreserven werden immer knapper und
die benötigten Einsatzstoffe teurer. Die Scholz Gruppe verfügt über ein breites
internationales Standortnetzwerk mit über 500 Sammel- und Aufbereitungsplätzen. Dies
ermöglicht der Scholz Gruppe den weltweiten Zugriff auf Recyclingmaterial. Eine Tonne
Stahl, die aus Schrott erzeugt wird, spart etwa 1,5 Tonnen Eisenerz, 0,65 Tonnen Kohle,
0,3 Tonnen Kalkstein und vermeidet über eine Tonne CO2-Ausstoß. 2010 hat die Scholz
Gruppe durch Recycling den Ausstoß von rund 12,2 Mio. Tonnen CO2 verhindert. Die Scholz
Gruppe verfolgt höchste Standards im Umweltschutz mittels moderner Anlagen und
innovativer Prozesse. 2010 investierte das Unternehmen mehr als 10 Mio. Euro in die
Verbesserung bestehender Umweltstandards.
Fortsetzung der erfolgreichen Unternehmensstrategie
Der strategische Fokus der Scholz Gruppe liegt weiterhin auf der Festigung der
Marktposition, dem organischen Wachstum, der Optimierung des Risikomanagements und
der Verbesserung der Kapitalstruktur. Geplante Investitionen werden für den Ausbau von
Standorten, Netzwerkstrukturen und Technologien genutzt. "Wir haben schon immer die
Entwicklung neuer Technologien vorangetrieben, um damit neue, profitable Märkte zu
erschließen", sagt Oliver Scholz, Vorstandsmitglied der Scholz AG. Aufgrund der
zunehmenden Bedeutung der asiatischen Märkte ergeben sich dort für die Scholz Gruppe
weitere Wachstumsperspektiven. Daneben zielt die Strategie der Scholz Gruppe auf die
Optimierung der bestehenden Organisation sowie auf die Verbesserung der
Finanzkennzahlen ab.
Weitere Informationen zur Anleihe stehen ab heute im Bereich "IR / Anleihe" auf unseren
Homepages www.scholz-ag.de sowie www.scholz-austria.at zur Verfügung.
Download (PDF 118KB)
Rückfragen:
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09.01.2012
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Erfolgreiches Jahr 2011
Mit einem Output von über 10 Mio. Tonnen im Jahr 2011 ist die Scholz Gruppe weltweit einer
der größten Hersteller von Sekundärrohstoffen und Schlüssellieferant der globalen Stahlund
Metallindustrie. In einem herausfordernden Wirtschaftsumfeld blickt die Scholz Gruppe
auf ein insgesamt erfolgreiches Jahr 2011 zurück und plant, ihre Strategie auch im Jahr 2012
fortzusetzen. "Trotz der konjunkturellen Abkühlung im zweiten Halbjahr 2011 haben wir den
Ausbau unserer Marktposition erfolgreich fortgeführt. Die Preise für Stahl und
Industriemetalle befinden sich bei volatilen Märkten auf einem soliden Niveau. Wir rechnen
zum Jahresbeginn mit einer guten Nachfrage und einem insgesamt guten Marktumfeld", so
Oliver Scholz, Vorstand der Scholz AG.
Diversifikation der Finanzierungsstruktur in 2012
"Wir werden unsere Optimierungsstrategie fortsetzen und unsere finanzielle Flexibilität
erhöhen", so Parag-Johannes Bhatt, CFO der Scholz AG, und weiter: "Unter der
Voraussetzung, dass sich die Kapitalmärkte stabil zeigen, prüfen wir die erstmalige Emission
einer Unternehmensanleihe im Jahr 2012. Wir könnten hierdurch unsere
Finanzierungsstruktur weiter diversifizieren".
Innovativer Marktführer forciert neue Technologien und Urban Mining
Das schwäbische Familienunternehmen investiert laufend in den Ausbau und die
Optimierung des Standortnetzwerkes, in Innovationen und in neue Technologien. "Wir haben
seit jeher die Entwicklung neuer Technologien vorangetrieben, um damit neue, profitable
Märkte zu erschließen", kommentiert Oliver Scholz. So betreibt die Scholz Gruppe am
Standort Espenhain bei Leipzig ein einzigartiges Kompetenzzentrum für das Recycling von
Altfahrzeugen und anderen metallhaltigen Fraktionen. Das Werk ist mit einer
Verwertungsquote von über 94% einer der effizientesten Standorte Europas zur
Rückgewinnung von Rohstoffen aus Altfahrzeugen. Für 2012 plant das Unternehmen weitere
Investitionen in Zukunftsmärkte, wie die weitere Aufbereitung von Plastikfraktionen zur
stofflichen Wiederverwendung.
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Oliver Scholz ist sich sicher, dass Urban Mining auch 2012 ein Topthema sein wird. Urban
Mining meint die systematische Rückgewinnung von Rohstoffen aus Siedlungs- und
Industrieabfällen, unter anderem im Segment metallhaltiger Abfälle. Eine Tonne Stahl, die
aus Schrott erzeugt wird, spart etwa 1,5 Tonnen Eisenerz, 0,65 Tonnen Kohle, 0,3 Tonnen
Kalkstein und vermeidet rund eine Tonne CO2-Ausstoß.
Die Scholz Gruppe beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeiter an über 500 dezentralen Sammelund
zentralen Aufbereitungsplätzen weltweit. Das Unternehmen investiert laufend in den
Ausbau und die Optimierung des Standortnetzwerkes, ist aber in Bezug auf ihre
bestehenden Standorte gut investiert und für die kommenden Jahre gerüstet. "Unser Motto
ist: Think global and act local." so Oliver Scholz. Durch dezentrale Erfassungsstrukturen in
wesentlichen Märkten ist Scholz einzigartig aufgestellt.
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Rückfragen:
- Scholz Pressestelle
Ketchum Publico GmbH Martin Keitel, Senior Consultant
Tel.: +49 2224 90 11 48-0 E-Mail: Martin.Keitel@ketchum-publico.at
- Umweltkommunikation
Kummer:Umweltkommunikation GmbH Dr. Beate Kummer, Geschäftsführerin Tel.: +49 2224 901148-0 E-Mail: buero@beate-kummer.de
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10.06.2011
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„Eine Steuerpflicht von Abfällen nach dem neuen Energiesteuergesetz hat zahlreiche
negative Konsequenzen auf den Recyclingmarkt”, sagte Raphael Barth, Vorstand der Scholz
AG. „Es kann dazu führen, dass Abfälle vermehrt ins Ausland exportiert werden sowie die
neue Abfallhierarchie unterlaufen wird. Eine Verteuerung der energetischen Verwertung von
Ersatzbrennstoffen wird dazu beitragen, dass noch mehr Abfälle in Müllverbrennungsanlagen
zur Beseitigung abgezogen werden. Zudem wird die Einhaltung von Gesamtverwertungs- quoten
nach AltfahrzeugV und ElektroG gefährdet.”
Die Scholz-Gruppe sieht in dem Ansinnen der Bundesregierung zur Änderung des
Energiesteuerrechts zahlreiche Nachteile für das Ziel der Abfallwirtschaft, mehr Ressourcen
zu schonen und klimawirksame Gase einzusparen. Eine Steuerpflicht, die nach Inkrafttreten
der Durchführungsbestimmung zum Energiesteuerrecht greift, hätte zur Konsequenz, dass
Abfälle, sobald sie als Energieerzeugnisse eingesetzt werden und einen Mindestheizwert
von 13.000 KJ/kg aufweisen, mit 0,33 €/GJ besteuert würden. Ausnahmen seien geplant für
die Verbrennung von Siedlungsabfällen und Klärschlamm. Die energetische Verwertung von
heizwertreichen Fraktionen aus der Aufbereitung der Altfahrzeuge oder des
Elektronikschrotts würden dann ebenfalls steuerpflichtig. Bisher habe die Bundesregierung
eine derartige Besteuerung heterogen zusammengesetzter Abfälle gescheut. Nun sei damit
zu rechnen, dass bei der Höhe des geplanten Steuersatzes für Abfälle - was dem Steuersatz
der Verbrennung von Kohle entspricht - Mehrkosten bei Abfällen mit Heizwerten von 15 - 30
MJ/kg in der Höhe von 5 - 10 €/t entstehen. Die Steuerschuldnerschaft müsse zudem vom
Lieferanten und nicht wie sonst üblich vom Kraftwerksbetreiber übernommen werden, was zu
einer großen Gefahr bestehender Strukturen werde. Dies würde allein für den
Vorzeigestandort Leipzig-Espenhain hinsichtlich der Recyclingleistungen Mehrkosten in
Höhe von mehreren Hunderttausend Euro bedeuten.
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Weitere Kostenzuschläge würden bei der Aufbereitung von Sekundärbrennstoffen durch
höheren analytischen Aufwand entstehen, da regelmäßig Heizwert- bestimmungen notwendig
würden. Dies würde nach Ansicht der Experten zu einem weiteren erheblichen
bürokratischen Aufwand führen.
„Will man ernsthaft am Ziel einer hochwertigen Kreislaufwirtschaft festhalten und
Primärbrennstoffe schonen, um auch Treibhausgase einzusparen, darf eine zusätzliche
Besteuerung von Abfällen nicht zu weiteren Mehrkosten führen”, sagte Raphael Barth. „Nach
Auskunft des VIK, des Verbandes der industriellen Energie- und Kraftwirtschaft, seien die
Energiekosten in Deutschland bereits heute fast die höchsten in der Europäischen Union.
Die Aufbereitung für eine hochwertige Abfallwirtschaft stehe ebenfalls im knallharten
Wettbewerb mit Anlagen in den anderen europäischen Ländern. Deshalb wäre es
folgerichtig, das Energiesteuerrecht nochmals entsprechend zu ändern und Abfälle aus dem
Anwendungsbereich komplett auszunehmen.”
Kontakt und weitere Informationen:
- Dr. Beate Kummer, Kummer: Umweltkommunikation GmbH,
Mülheimer Str. 7, 53604 Bad Honnef,
Internet: www.beate-kummer.de
Tel.: +49 2224 90 11 48-0
- Heidrun Melchinger, Scholz AG,
Am Bahnhof, 73457 Essingen, Internet: www.scholz-ag.de Tel.: +49 7365 84-0
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15.02.2011
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Die ScholzAlu Trading GmbH hat seit Januar ein neues Führungsteam. Neben Mike
Greulich, Vorstand der Scholz Recycling AG & Co. KG, der bereits seit Jahren für die
ScholzAlu-Aktivitäten verantwortlich zeichnet, ist Dr.-Ing. Karl Hermann Bruch in die
Geschäftsführung eingestiegen. Sie lösen an dieser Stelle die Herren Oliver Scholz und
Raphael Barth ab, die die Geschäftsführung für einen Übergangszeitraum übernommen
hatten. Dr. Bruch ist als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet des Primär- und
Sekundäraluminiums bekannt. Als Ingenieur für Metallhüttenkunde kennt er die
Besonderheiten der Aluminium-Schmelzwerke. Zudem ist er Fachmann für
Salzschlackenaufbereitung; bereits seit 1989 ist er auf diesem Gebiet ingenieurtechnisch
tätig.
Die ScholzAlu Trading GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der Scholz AG und
produziert für den Weltmarkt Gusslegierungen, Walzbarren, Drähte und
Desoxidationsmaterialien. Zur ScholzAlu-Gruppe gehört zudem die ScholzAlu Stockach
GmbH, eines der europaweit leistungsfähigsten Schmelzwerke mit einer Kapazität von
70.000 Tonnen pro Jahr. Auch für dieses Unternehmen wird Dr. Bruch ab sofort
verantwortlich zeichnen. Neben der Produktion von diversen Aluminiumgütern beherrscht
ScholzAlu Stockach ein besonderes Verfahren, nämlich die Aufbereitung der beim
Einschmelzen und Raffinieren von Alt-Aluminium entstehenden Salzschlacke: Hier wird
wertvolles Aluminium, Salz und Aluminiumoxid zurück gewonnen. Ein weiteres Unternehmen
der ScholzAlu-Gruppe, die Eural Kft., produziert Gusslegierungen aus Primär- und
Sekundäraluminium für den europäischen Markt. Zudem hat sich Eural auf die Produktion
von Aluminiumdraht sowie Aluminiumgranulat spezialisiert.
Dr. Bruch wird nach eigenen Angaben in der ScholzAlu-Gruppe die Qualität der Produkte
weiter steigern wollen: „Um heute wettbewerbsfähige Produkte aus Sekundäraluminium auf
dem Markt platzieren zu können, werden wir die Schmelzqualität und die -reinigung weiter
optimieren.” Zudem plant Bruch weitere Optimierungen im Bereich des Umweltschutzes, um
die hohen Standards noch zu verbessern.
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| Dr.-Ing. Karl Hermann Bruch |
Weitere Einzelheiten zur Person: Dr.-Ing. Karl Hermann Bruch studierte von Oktober
1983 bis April 1989 Metallhüttenkunde und
Elektrometallurgie an der RWTH Aachen am Institut
von Professor Krüger. Anschließend promovierte er am
selben Lehrstuhl unter Professor Krüger bis November
1992.
Daraufhin wurde er Assistent der Betriebsleitung der
UR-Chemie GmbH in Dortmund, dem Schlacken- und
Filterstaubaufbereitungsunternehmen der Unternehmensgruppe
Bruch, und nachfolgender Betriebsleiter
der UR-Chemie GmbH. Im Juni 1994 wurde er zum
Assistenten der Geschäftsleitung der Unternehmensgruppe
Bruch berufen und war dort von Januar 1996
bis September 2009 als geschäftsführender
Gesellschafter tätig. In diesem Rahmen hatte er drei
Aluminium-Schmelzwerke unter sich, die zu den
führenden Automobilzulieferern im Bereich der Flüssigmetallversorgung gehörten.
Von Oktober 2009 bis Dezember 2010 war er Geschäftsbereichsleiter der Küttner Non
Ferrous GmbH mit Sitz in Essen, einem international agierenden Anlagenbauer u. a. für die
Nichteisen-Industrie. Seit Januar 2011 ist er Geschäftsführer der ScholzAlu Trading GmbH
und der ScholzAlu Stockach GmbH.
Informationen zur Scholz-Gruppe: Die Scholz-Gruppe beschäftigt weltweit rund 6.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Scholz-Gruppe ist mit ihren Recyclingaktivitäten
verstärkt in Europa, aber auch in Asien und in Nordamerika vertreten.
Kontakt und weitere Informationen:
- Dr. Beate Kummer, Kummer: Umweltkommunikation GmbH,
Mülheimer Str. 7, 53604 Bad Honnef,
Internet: www.beate-kummer.de Tel.: +49 2224 90 11 48-0
- Heidrun Melchinger, Scholz AG,
Am Bahnhof, 73457 Essingen, Internet: www.scholz-ag.de Tel.: +49 7365 84-0
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21.12.2010
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Der Abfallsektor wurde hinsichtlich seiner Klimawirksamkeit massiv unterschätzt. Ist man bis
vor wenigen Jahren noch davon ausgegangen, dass insbesondere die Beseitigung von
Abfällen zu weniger als 1 % zu den Treibhausgasemissionen beiträgt, so ist man heute
wesentlich weiter. Gemäß eines neuen Reports („Waste and Climate Change”, UNEP, 2010)
des UN-Umweltprogramms UNEP trägt der gesamte Abfallsektor zu etwa 3-5 % der
weltweiten Treibhausgasemissionen bei. Methan aus abgelagerten Abfällen auf Deponien ist
als äußerst klimarelevantes Gas der Hauptemittent bei Entsorgungstätigkeiten. Im
Umkehrschluss heißt dies jedoch, dass erhebliche Einsparungen durch Recycling erzielt
werden können. Dies könne nach Ansicht der UNEP durch die Einsparung der
Primärresourcen mittels Nutzung von Sekundärrohstoffen, durch den Ausbau der
Abfallverbrennung sowie durch stärkere Nutzung der Bioabfälle erreicht werden.
Die Scholz-Gruppe hat bereits neben einigen anderen Unternehmen und Institutionen
zahlreiche Gutachten durchgeführt, um die Einsparpotenziale durch Recycling zu ermitteln,
„Durch die UN-Studie werden letztendlich unsere bisherigen Bemühungen unterstützt. Es
wird empfohlen, eine solide Datengrundlage zu erarbeiten, damit die durch Recycling
erzielten Einsparungen international vergleichbar werden,” sagte Raphael Barth Vorstand
der Scholz AG. „Erst wenn eine anerkannte Methodik existiert, können die ermittelten
eingesparten C02-Potenziale genutzt werden, um im Emissionshandel Anwendung zu
finden.”
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Bereits heute werden einige internationale Projekte unter Nutzung der alternativen
Mechanismen des Emissionshandels in Entwicklungsländern und Schwellenländern
durchgeführt. Erfahrungen existieren insbesondere durch die Biogasnutzung auf Deponien.
Die Scholz AG sieht jedoch gerade durch Klima- und Ressourcenschutz getriebene
Anhebung von Umweltstandards noch größere Anreize, in Entwicklungs- und
Schwellenländern zu investieren. Experten sind nun aufgerufen, die Bemühungen für eine
Methodenentwicklung zu forcieren, die Scholz AG selbst wird hierzu Anfang 2011 zu einem
Workshop einladen.
Informationen zur Scholz-Gruppe: Die Scholz-Gruppe beschäftigt weltweit rund 6.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Scholz-Gruppe ist verstärkt in Europa mit ihren
Recyclingsammelplätzen und Recyclinganlagen sowie in Asien, USA und auf dem afrikanischen
Kontinent vertreten.
Kontakt:
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15.12.2010
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Am vergangenen Freitag feierten die Essinger Mitarbeiter der Firmen Scholz AG und Scholz Recycling AG & Co.
KG zum ersten Mal ihre Weihnachtsfeier in der Essinger Schlossscheune. Der Vorstandsvorsitzende Berndt-Ulrich
Scholz konnte vor rund 200 Mitarbeitern erleichtert auf das zu Ende gehende Jahr 2010 zurückblicken.
In seinem Resümee ging Scholz zunächst auf das äußerst schwierige Krisenjahr 2009 ein, in dem die Scholz-Gruppe
erhebliche Einbußen hinnehmen musste. Sein besonderer Dank galt an dieser Stelle allen Mitarbeitern der Firmengruppe,
da deren Bereitschaft zu finanziellen Einschnitten entscheidend dazu beigetragen hat, diese schwierige Phase durchzustehen.
Der Jahresrückblick des Unternehmers war somit noch gänzlich von den Auswirkungen des Krisenjahrs 2009 geprägt.
So startete die neu organisierte Scholz Recycling AG & Co. KG im September 2008 in einer extrem schwierigen Phase.
Neben dem großen Aufwand für die Neuausrichtung hatte die Firma auch mit den katastrophalen gesamtwirtschaftlichen
Gegebenheiten in 2009 zu kämpfen. Doch die Anstrengungen haben sich gelohnt, so der Unternehmer.
Scholz zeigte sich stolz, dass die Scholz Recycling AG & Co. KG nunmehr die „schlagkräftigste” Einheit der Unternehmensgruppe sei.
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Durch die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise galt es im Jahr 2010 hauptsächlich wesentliche Bereiche der
Firmengruppe zu stabilisieren. Trotz der nach wie vor schwierigen Marktbedingungen wird die Scholz-Gruppe in 2010
voraussichtlich einen Umsatz von über 4,0 Mrd. EURO erzielen u.a. bedingt durch die wieder erstarkte Automobil- und
Maschinenbauindustrie sowie dem Wachstum in Asien. Im Hinblick auf das wirtschaftliche Umfeld zeigte sich Scholz sehr
zufrieden mit dem positiven Geschäftsverlauf des Jahres 2010. Da die künftige Marktentwicklung derzeit schwer einzuschätzen sei,
müsse weiter daran gearbeitet werden eine hohe Krisenfestigkeit der Scholz-Gruppe zu erreichen, um für zukünftige schwierige
wirtschaftliche Rahmenbedingungen gerüstet zu sein.
Abschließend bedankte sich der Vorstandsvorsitzende bei allen Mitarbeitern für den enormen Einsatz im Jahr 2010.
Sein besonderer Dank galt den Jubilaren für ihre Loyalität gegenüber dem Unternehmen.
Kontakt:
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18.10.2010
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Bereits im Juni hat die Bundesregierung die Eckpunkte des neuen Sparpakets vorgelegt. Es sieht vor, in den nächsten vier Jahren
insgesamt 80 Mrd. Euro einzusparen. Neben verschiedenen anderen Maßnahmen sollen Steuermehreinnahmen von 1 Mrd. Euro in 2011 und
jeweils 1,5 Mrd. Euro in den Folgejahren aus der Begrenzung der Entlastungen für die energieintensive Industrie erzielt werden.
Anfang Oktober wurden die Beratungen zum sogenannten Haushaltsbegleitgesetz im Bundestag aufgenommen. Es zeichnen sich zwar erste
Zugeständnisse seitens der Bundesregierung ab, jedoch besteht nach wie vor die Gefahr von erheblichen Zusatzbelastungen auch für
die Recyclingwirtschaft.
Die deutsche Recyclingindustrie hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Standbeine im Bereich der aufstrebenden
Umwelttechnikwirtschaft entwickelt. Die Unternehmen repräsentieren eine Branche, die jährlich tausende neuer Arbeitsplätze schafft
und innovative Techniken entwickelt. Prozesse wie das Shreddern und Wiedereinschmelzen von Metall- und Stahlschrotten sind typische
Verfahren, die zu einer massiven Einsparung von Primärrohstoffen und Klimagasen führen. Die Scholz-Gruppe gehört zu den bedeutsamsten
Vertretern dieser Branche und äußert sich besorgt über die geplante weitere Erhöhung staatlicher Abgaben im Bereich Energie.
Zum Hintergrund:
- Geplant ist die Anhebung des ermäßigten Stromsteuersatzes für das produzierende Gewerbe auf 80 % (von bisher 60 %),
- geplant ist die Einschränkung des Spitzenausgleichs für energieintensive Unternehmen auf 85 % in 2011 und auf 65 % in 2012 (bisher 95 %).
Im Rahmen der ökologischen Steuerreform war es breiter Konsens, dass die energieintensive Industrie nicht in vollem Umfang von der zusätzlichen
Steuer belastet wird. Dieser sogenannte Spitzenausgleich wurde schließlich davon abhängig gemacht, dass die deutsche Wirtschaft ihre
Klimaschutzverpflichtungen erreicht. Dies muss nun zum Anlass genommen werden, dass die deutsche Recyclingwirtschaft von den zusätzlichen
Belastungen aus der Ökosteuer komplett befreit wird, da wesentliche Einsparungen an Klimagasen durch Recycling erzielt werden.
Hierzu einige wenige Fakten: Der Schrottanteil bei der Stahlherstellung liegt bereits heute deutlich über 50 Prozent. Der Erfolg ist beachtlich,
denn pro Jahr werden durch den hohen Schrotteinsatz in Deutschland durch Recycling allein 18 Millionen Tonnen Kokskohle, etwa 42 Millionen Tonnen
Eisenerz und ungefähr 28 Millionen Tonnen C02-Äquivalente eingespart. Noch deutlicher sind die Einsparungen im Bereich des Recyclings
von Aluminiumschrotten.
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Mit jeder Tonne verwerteten Aluminiumschrotts werden 90 % weniger Energie im Vergleich zur Primär-Aluminiumerzeugung verbraucht, dadurch werden jährlich
etwa 8 Mio.Tonnen an C02-Äquivalenten eingespart. Insofern tragen die Recyclingunternehmen ganz wesentlich zur
Klimagasreduktion bei, auch wenn sie selbst nicht am Emissionshandel teilnehmen. Die Scholz-Gruppe fordert deshalb eine komplette Befreiung der
zusätzlichen Belastungen durch die Energiesteuern für die energieintensiven Unternehmen der Recyclingwirtschaft. Die Änderungen im Energiesteuerrecht
würden an den deutschen Standorten zu zusätzlichen Belastungen in Millionenhöhe führen. Solche zusätzlichen Belastungen gefährden die internationale
Wettbewerbsfähigkeit, denn die gesamten Energiekosten, insbesondere die Stromkosten, sind in Deutschland europaweit die höchsten. Zusätzliche Investitionen
in Umwelttechnik würden in Deutschland dadurch zukünftig in Frage gestellt.
Zusammenfassung:
Der weltweite Bedarf an Stahl- und NE-Metallschrotten ist ungebrochen. Die natürlichen Ressourcen erschöpfen sich jedoch spürbar. Gleichzeitig explodieren
die Kosten für die Förderung und den Transport von Primärrohstoffen. Die Herstellungsprozesse von Aluminium, Stahl und Kupfer sind zudem sehr energieintensiv.
Die Recyclingwirtschaft steuert diesen Tendenzen erfolgreich entgegen. Zurückgewonnene und aufbereitete Schrotte werden dem Wirtschaftskreislauf als qualitativ
hochwertige und sortenrein getrennte Sekundärrohstoffe wieder zugeführt – ressourcenschonend und umweltfreundlich. Führende Elektrostahlwerke und Aluminiumhütten
setzen auf recycelten Schrott. Aus diesem Grund sind keine weiteren steuerlichen Belastungen in der Recyclingwirtschaft zu akzeptieren.
Informationen zur Scholz-Gruppe:
Die Scholz-Gruppe beschäftigt weltweit rund 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Scholz-Gruppe ist europaweit in mehr als 20 Ländern flächendeckend mit
ihren Recyclingsammelplätzen und Recyclinganlagen vertreten. In Deutschland verfügt die Scholz-Gruppe über fast 80 Standorte, die sämtlich mit modernster
Aufbereitungstechnik ausgestattet sind, allein an den ostdeutschen Standorten wurden in den letzten Jahren etwa 30 Mio. Euro in anspruchsvolle Umwelttechnik investiert.
Kontakt:
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11.10.2010
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Die Investitionen in neue Recyclingtechniken stehen auf unsicheren Füßen wegen weiter bestehenden erheblichen Überkapazitäten
in der Verbrennung. Deshalb gibt es einen knallharten Wettbewerb unter den stofflichen und energetischen Verwertungsanlagenbetreibern.
Die Aufbereitungsanlage für Shredderleicht- (SLF) und Shredderschwerfraktion (SSF) der Scholz-Gruppe in Leipzig-Espenhain, zählt zu
den modernsten und komplexesten Aufbereitungsstandorten der Scholz Recycling AG & Co. KG: Sie gehört zudem zu einer der wenigen
europaweit verfügbaren Anlagen, mit deren Hilfe die Einhaltung der Altfahrzeugverwertungsquoten gelingt. Durch innovative und
modernste Aufbereitungstechnologien ist das Unternehmen in der Lage, die unterschiedlichen Shredderrückstandsfraktionen wie SLF und
SSF konsequent in einzelne Stoffströme zu separieren und einer stofflichen Verwertung zuzuführen. Deshalb konnte bereits in 2006
erstmals nachgewiesen werden, dass es gelingt, die in der Altfahrzeugverordnung vorgesehene Gesamtverwertungsquote von 85 % sicher
einzuhalten. Volker Grunert, Geschäftsführer der SRW metalfloat GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Scholz Recycling AG & Co.KG
sagt dazu: „In den letzten Jahren waren unsere Anstrengungen auf die Abtrennung aller metallhaltigen Fraktionen aus der
Shredderleichtfraktion konzentriert, seit einiger Zeit bemühen wir uns verstärkt um die verbleibenden Kunststoff-Fraktionen. Für die
Quotenerfüllung ab 2015 ist dies unabdingbar.” Hierzu hat die Scholz-Gruppe nicht nur Forschungsarbeiten vergeben, sondern kooperiert
nun auch mit dem Kunststoffverwerter Wersag GmbH & Co.KG.
Die Wersag hat umfangreiche Erfahrungen mit der Sortierung komplexer Kunststoffgemische, wie sie beispielsweise als Fraktionen aus der
Elektroaltgeräteverwertung oder aus Altfahrzeugen anfallen. Das Unternehmen nutzt für die Separation der Kunststoffe eine Kombination aus
nassen und trockenen Verfahren. In einer vollautomatisierten Anlage werden zunächst Verunreinigungen wie beispielsweise Holz, Gummi, Metalle,
Glas und Staub abgetrennt. Nach dieser mechanischen Vorbehandlung werden die Kunststoffe dann einer Trennung aufgrund ihres spezifischen
Gewichts unterzogen. Kunststoffe mit Flammhemmern und andere unerwünschte Fraktionen können somit aus dem Produktstrom ausgeschleust werden.
Danach erfolgen Trennschritte mit Hilfe elektrostatischer Separatoren. Dabei gelingt es, sortenreine Kunststoffe wie ABS, PS und PP zu erzeugen.
Dr. Rainer Köhnlechner, Geschäftsführer der Wersag, versichert: „Wir haben die große Chance, Kunststoffgemische aus den unterschiedlichsten
Verarbeitungsprozessen zu sortieren.”
Eine weitere Erhöhung der Verwertungsquoten von Altfahrzeugen würde deshalb nichts mehr im Wege stehen, jedoch gibt es nach wie vor nicht
ausgelastete Kapazitäten in der Müllverbrennung und im Bereich der Ersatzbrennstoffkraftwerke (EBS-Kraftwerke).
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| Die Entsorgung der Shredderleichtfraktion in Deutschland (Statistisches Bundesamt, 2010) |
Erst jüngst wurden von verschiedenen Institutionen von einer Minderauslastung in der Höhe von mehr als 10 Millionen Tonnen berechnet. Dies hat in den letzten
Monaten dazu geführt, dass die Verbrennungspreise nahezu abgestürzt sind. Der von Kommunen und privaten Unternehmen voran getriebene Ausbau
der Verbrennungskapazitäten hat deshalb ganz entscheidend dazu beigetragen, dass eine Aufbereitung von Shredderleichtfraktion wirtschaftlich
kaum mehr darstellbar ist. Volker Grunert bezweifelt deshalb die veröffentlichten Zahlen über die Höhe der stofflichen Verwetung der SLF
(s. Abb.): „Nach unserer Erfahrung werden erheblich größere Mengen an SLF zur energetischen Verwertung genutzt.” Deshalb solle
der Vollzug aus seiner Sicht stärker prüfen, ob tatsächlich stofflich verwertet würde, schließlich gäbe es eine regelrechte Sogwirkung auf
alle organikhaltigen Abfälle in die Verbrennung. Dadurch würde nicht nur die Gefahr der Nichteinhaltung der Verwertungsquoten bestehen,
zukünftig sei auch die Umsetzung der neuen 5-stufigen Abfallhierarchie unmöglich. Um nicht der weiteren Vernichtung wertvollen
Ressourcenpotenzials Vorschub zu leisten, müssen Unternehmen wie die Scholz-Gruppe für weitere Investitionen jedenfalls Rechtssicherheit haben.
Volker Grunert ist jedenfalls überzeugt, dass der eingeschlagene Weg richtig ist: „In wenigen Jahren können wir uns die schlichte Vernichtung
von Ressourcen nicht mehr erlauben, schließlich gewinnen wir durch unsere Recyclingverfahren fossile Rohstoffe zurück, deren Preise weiter
ansteigen werden. Dann brauchen wir die Umwelttechnik und das Know-How für eine effiziente Rückgewinnung aus unseren kompexen Konsumprodukten.”
Informationen zur Scholz-Gruppe:
Die Scholz-Gruppe beschäftigt weltweit rund 4 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte in 2009 einen Umsatz von ca. 3,5 Milliarden EURO.
Die Scholz-Gruppe ist europaweit in mehr als 20 Ländern flächendeckend mit Sammelplätzen und Recyclinganlagen vertreten.
Informationen zur WERSAG:
Die WERSAG GmbH & Co. KG am Standort Großschirma/Sachsen beschäftigt 17 Mitarbeiter. Mit innovativer Aufbereitungstechnologie verarbeitet die Wersag
gemischte Kunststoffe aus Elektro- und Elektronikschrott im Korngrößenbereich < 50 mm zu sortenreinen, hochwertigen Mahlgütern.
Kontakt:
- Dr. Beate Kummer,
Kummer:Umweltkommunikation GmbH i.G., Tel.: +49 2224 901 14 80
- Heidrun Melchinger, Scholz AG,
Tel.: +49 7365 84-0
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07.06.2010
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Informativer Auftakt zur engeren Zusammenarbeit zwischen der Scholz AG und der Hochschule Aalen (s. a. Pressemitteilung vom 19.05.2010): Am Montag hat Oliver Scholz, Vorstand der Scholz AG, an der Hochschule referiert. Seine Ausführungen waren Teil mehrerer Vorträge zum Thema „Recycling und Nachhaltigkeit”, die von der Scholz AG gemeinsam mit dem Programm zur Technik und Wissenschaftsethik präsentiert wurden.
In seiner Begrüßung stellte Prof. Ulrich Holzbaur, Senatsbeauftragter für Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Aalen, den Bezug zur aktuellen Ölkatastrophe im Golf von Mexiko her: Es sind zwar noch Rohstoffe für mehrere Dekaden vorhanden, aber es wird immer aufwändiger und gefährlicher, diese abzubauen. Auch die Analogie zum Energiesektor sei klar. So wie das Einsparen von Energie einfacher ist als die Erzeugung, ist die Wiederverwendung von Material ökologisch und ökonomisch günstiger als der Abbau und die Aufbereitung von Erzen. Holzbaur konnte auch den Ehrensenator der Hochschule, Berndt-Ulrich Scholz, unter den Zuhörern begrüßen.
In seinem einführenden Vortrag „Kooperation mit Hochschulen als Standortvorteil” ging Oliver Scholz auf die Scholz AG und ihre Aktivitäten ein. Neben beeindruckenden Zahlen zu Wachstum und Umsatz der Scholz AG erläuterte er die Herausforderungen durch steigende Anforderungen in den Bereichen Qualität und Umwelt. Seine Konsequenz war klar: Mitarbeiter und Führungskräfte müssen sich neuen Rahmenbedingungen anpassen, und es besteht ein ständiger Qualifizierungsbedarf. Damit war der Bogen geschlagen zur Kooperation mit Schulen und Hochschulen, insbesondere zur Kooperation mit der Hochschule Aalen. Die Scholz AG bietet deren Studierenden Praktikumsplätze sowie die Betreuung von und Unterstützung bei Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten an. Außerdem sind Forschungsprojekte mit der Hochschule Aalen sowohl im technischen als auch im wirtschaftlichen Bereich angelaufen.
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Dr. Beate Kummer, für die Umweltkommunikation der Scholz AG tätig, stellte zunächst klar, wo die Chancen und Risiken des 21. Jahrhunderts liegen. Ihre Ausführungen führten über wichtige Lösungsansätze wie die Entkopplung von Lebensqualität und Naturverbrauch zur positiven Perspektive „GreenTech made in Germany”. Diese könne für ein rohstoffarmes und von der Außenwirtschaft abhängiges Land zum neuen Markenzeichen und zur wirtschaftlichen Chance werden. Auch das Beschäftigungspotenzial der Kreislaufwirtschaft mit 1,5 Mio. Arbeitsplätzen in Deutschland unterstreiche die Bedeutung einer solchen Perspektive.
Am Beispiel des Klimawandels – der nach Meinung von Experten in diesem Jahrhundert alleine in Deutschland drei Billionen Euro (3.000.000.000.000 €) an Kosten verursachen wird – zeigte Kummer die Bedeutung von Recycling auf: Eine Tonne verwerteter Stahlschrott spart nicht nur eine vergleichbare Menge an Eisenerz und eine halbe Tonne Brennstoff (Kohle) ein, sondern auch eine Tonne CO2-Äquivalente. Eine Tonne verwertetes Aluminium spart fast zehn Tonnen CO2-Äquivalente ein. Die Scholz-Gruppe leistet daher einen entscheidenden Beitrag zum Umweltschutz. Jährlich spart sie beispielsweise allein durch Stahl-Schrott-Recycling mehr als 10 Mio. Tonnen an CO2-Äquivalenten (etwa 1,2 % der deutschen CO2-Gesamtemissionen), etwa 6,5 Mio. Tonnen an Eisenerz sowie etwa 5 Mio. Tonnen an Kohle ein.
Die Kreislaufwirtschaft und das Stoffstrommanagement gewinnen für alle Gesellschaften in Zukunft an Bedeutung, und Kummer zeigte anknüpfend an den Vortrag von Oliver Scholz auf, welche Chancen darin für Studenten und Forscher der Hochschule Aalen liegen.
Kontakt:
- Dr. Beate Kummer,
Kummer: Umweltkommunikation GmbH, Tel.: +49 2224 901 14 80
- Heidrun Melchinger, Scholz AG,
Tel.: +49 7365 84-0
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20.05.2010
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Die Scholz-Gruppe gilt als Europas führendes Aufbereitungsunternehmen im Bereich der Stahl- und Metallschrottabfälle. Seit Inkrafttreten der TASi und der Altfahrzeugverordnung wurden in Deutschland etwa 30 Millionen Euro investiert, um die stoffliche Verwertungsquote der Altfahrzeugverordnung einzuhalten. So gelten die Aufbereitungsanlagen für die Shredderleicht- und Shredderschwerfraktion der SRW GmbH am Standort Leipzig-Espenhain, einer hundertprozentigen Tochter der Scholz Recycling AG & Co. KG, als absolute Vorzeigeanlagen in Europa. Durch innovative und modernste Aufbereitungstechnologien ist das Unternehmen in der Lage, die unterschiedlichen Shredderrückstandsfraktionen konsequent in einzelne Stoffströme zu separieren und einer stofflichen Verwertung zuzuführen. Deshalb konnte bereits 2006 erstmals nachgewiesen werden, dass es gelingt, die in der Altfahrzeugverordnung vorgesehene Gesamtverwertungsquote von 85 % sicher einzuhalten.
Derzeit besteht allerdings zunehmend die Gefahr, dass Überkapazitäten in der Müllverbrennung und im Bereich der Ersatzbrennstoffkraftwerke (EBS-Kraftwerke) die stoffliche Verwertung von Abfällen gefährden. Der VKS im VKU hat erst jüngst ermittelt, dass allein seit 2005 10,3 Millionen Tonnen an zusätzlichen Kapazitäten in der Müllverbrennung und in EBS-Anlagen entstanden sind. Der von Kommunen und privaten Unternehmen vorangetriebene Ausbau der Verbrennungskapazitäten hat dazu beigetragen, dass beispielsweise eine Aufbereitung der Shredderleichtfraktion wirtschaftlich kaum mehr darstellbar ist.
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„Überkapazitäten in der Verbrennung haben eine Sogwirkung auf alle organikhaltigen Abfälle”, sagte Oliver Scholz, Vorstand der Scholz AG. „Dadurch besteht in Deutschland die Gefahr, dass Verwertungsquoten unterlaufen werden. So wird zukünftig auch die Umsetzung der neuen 5-stufigen Abfallhierarchie nahezu unmöglich.” Die Experten der Scholz-Gruppe sehen mittel- und langfristig nicht nur die Gefahr der direkten Verbrennung der Shredderleichtfraktion, sondern auch von zahlreichen Kunststofffraktionen, Altholz, gemischten Gewerbeabfällen und anderen Abfallströmen. Damit einhergehen würde eine wahre Vernichtung wertvollen Ressourcenpotenzials. Dies könne nicht im Sinne einer hochwertigen Kreislaufwirtschaft sein, zudem müsse das Klimapotenzial gesehen werden. „Schließlich ist in der Zwischenzeit bewiesen, dass insbesondere die stoffliche Verwertung von Abfällen einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leistet”, sagte Oliver Scholz.
Kontakt:
- Dr. Beate Kummer,
Kummer: Umweltkommunikation GmbH, Tel.: +49 2224 901 14 80
- Heidrun Melchinger, Scholz AG,
Tel.: +49 7365 84-0
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19.05.2010
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In der Hochschullandschaft Ostwürttembergs und darüber hinaus ist die Hochschule Aalen eine erstklassige Adresse. Regional fest verankert und international weit vernetzt baut sie auf zwei starke Säulen: Technik und Wirtschaft. Die ehemalige Ingenieurschule ist heute eine global ausgerichtete und praxisorientierte Hochschule mit fünf Fakultäten und 33 Studienangeboten. Derzeit ist sie die forschungsstärkste Fachhochschule Baden-Württembergs.
Die Scholz AG, eines der in Europa führenden Unternehmen im Stahl- und Metallrecycling, hat in unmittelbarer Nähe zur Hochschule ihren Hauptstandort und wird nun mit der Hochschule Aalen eine Kooperation eingehen. Hintergrund der Zusammenarbeit ist, dass frühzeitig geeigneter Nachwuchs gesichtet und Forschungsarbeiten vergeben werden sollen, um anspruchsvolle neue Aufgabenstellungen mit Wissenschaftlern verschiedener Spezialgebiete lösen zu können. Jahrelange Erfahrungen mit Forschungsverbünden liegen in der Scholz-Gruppe vor, weil bereits eine sehr intensive Kooperation mit der Bergakademie Freiberg besteht.
Die Hochschule Aalen ist für eine Zusammenarbeit mit der Scholz-Gruppe prädestiniert nicht nur aufgrund der Nähe zum Hauptstandort. Berndt-Ulrich Scholz ist dort bereits seit einigen Jahren Ehrensenator, so dass das Unternehmen unter den Professoren und Studenten nicht unbekannt ist. Zum Auftakt der Kooperation hat Ende 2009 zunächst eine Delegation von Professoren unterschiedlicher Fachrichtungen den Scholz-Standort Leipzig-Espenhain besucht, der zu einem der größten
und innovativsten Recyclingplätze in Europa zählt. Anfang 2010 konnten dann die ersten konkreten Vereinbarungen über eine Forschungszusammenarbeit getroffen werden. Mit Vertretern der Scholz Recycling AG & Co. KG wurde vereinbart, dass das erste Forschungsvorhaben zum Thema „Weitere Möglichkeiten der Aufbereitung einer kunststoffhaltigen Fraktion aus der Altfahrzeugverwertung sowie Vermarktungsmöglichkeiten von Rezyklaten aus Mischkunststoffen” durchgeführt wird. Neben Forschungsarbeiten wird die Scholz-Gruppe auch durch Gastvorlesungen an der Hochschule präsent sein.
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Zum Auftakt der engeren Zusammenarbeit werden Oliver Scholz, Vorstand der Scholz AG, und Dr. Beate Kummer, Umweltkommunikation für die Scholz-Gruppe, das weltweit aufgestellte Unternehmen vorstellen sowie die „Chancen der Kreislaufwirtschaft” am 7. Juni 2010 präsentieren. Eingeladen hierzu sind die Vertreter der Hochschule und die interessierte Bevölkerung. Die Veranstaltung findet in der Aula des Hauptgebäudes (Raum 133, Beethovenstr. 1) ab 19.30 Uhr statt.
Kontakt:
- Dr. Beate Kummer,
Kummer: Umweltkommunikation GmbH, Tel.: +49 2224 901 14 80
- Heidrun Melchinger, Scholz AG,
Tel.: +49 7365 84-0
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09.02.2010
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Diverse Institute (bifa, IFEU, INFA, Prognos) haben unlängst berechnet, dass die klimarelevanten Emissionen
aus dem Sektor der Abfallwirtschaft weitaus bedeutsamer sind, als bislang angenommen: Allein in Europa tragen
die Gesamtemissionen abfallwirtschaftlicher Maßnahmen mehr als 5 % zum Treibhauseffekt bei. Im Gegensatz dazu
gibt es bereits eine Reihe von Erkenntnissen darüber, dass die Gewinnung von Rohaluminium oder anderen Metallen
aus Schrotten in erheblichem Umfang Treibhausgasemissionen einspart. Dies hat die ScholzAlu Trading GmbH
veranlasst, für ihr Schmelzwerk Alustockach eine eigene Klimabilanz aufzustellen, um dessen Recyclingprozess
hinsichtlich der Klimarelevanz zu beleuchten.
Das Ergebnis der Untersuchung ist beeindruckend: Der Vergleich der Primär-Aluminium-Metallurgie mit der Sekundär-
Aluminium-Produktion der Alustockach GmbH beweist, dass die Gewinnung von Aluminium aus Schrott nur etwa 4 % der
CO2-Emissionen verursacht, die bei der Produktion von Aluminium aus Primärrohstoffen entstehen.
Die Berechnung der CO2-Bilanz für die Alustockach GmbH wurde Ende 2009 mit den Verbrauchszahlen für 2008 durchgeführt
und ist daher hochaktuell. Für die Betrachtung der Primär-Metallurgie wurden Vergleichswerte herangezogen, die den
Stoffeingang der Tonerde bis hin zum endgültigen Produkt einer deutschen Aluminiumhütte wiederspiegeln. Die Logistik
und die Erzgewinnung wurden für die Berechnungen nicht berücksichtigt. In die Untersuchung des Recyclingprozesses der
Alustockach GmbH wurden die Lagerung der Schrotte, die Aufbereitung, das Zusammenstellen der Chargen, das Schmelzen und
die Auslieferung der Blöcke, der Barren oder des Flüssigaluminiums einbezogen.
Die Ergebnisse der Klimabilanz für die Alustockach GmbH werden von anderen Untersuchungen untermauert: Laut einer Studie
der Organisation of European Aluminium Refiners and Remelters (OEA) aus dem Jahr 2008 beträgt der Primärenergiebedarf für
die Gewinnung einer Tonne Aluminium aus Tonerde etwa 93,7 Giga-Joule. Für die Produktion der gleichen Menge aus Schrotten
sind hingegen nur etwa 6,4 Giga-Joule nötig. Weiter liegt der CO2-Ausstoß für die Primärproduktion in Deutschland nach
OEA-Angaben bei etwa 10,9 Tonnen pro einer Tonne Aluminium. Wie die Klimabilanz belegt, emittiert die Alustockach GmbH
nur 0,4 Tonnen CO2 pro einer Tonne aufbereitetem Aluminium.
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Die Ergebnisse der Klimabilanz müssen aus der Sicht der ScholzAlu Trading GmbH zu weiteren Konsequenzen führen:
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Die Sekundärhütten sind vom Emissionshandel in der 3. Handelsperiode zu befreien. Zudem muss für eine
Gleichbehandlung mit den Primärhütten bezüglich der Subventionierung der Strompreise (Befreiung von den indirekten
Kosten des Klimaschutzes wie CO2-Anteile beim Strompreis) gesorgt werden.
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Die Abfallwirtschaft in Europa sollte in ein sektorbezogenes, ökonomisch ausgestaltetes Emissionshandelssystem
einbezogen werden, um die Deponierung zu unterbinden, Recyclingtechnik zu fördern und dem ressourcen- und klimaschonenden
Effekt der Verwertung gerecht zu werden. Auf diese Weise würde es aus Sicht der ScholzAlu Trading GmbH möglich, die
Deponierung durch den Kauf von CO2-Zertifikaten zu verteuern und das Recycling durch Zuteilung von Klimagutschriften zu
fördern. Erst dann wird es gelingen, in der Europäischen Union genügend Anreize zu schaffen, um für wertvolle Rohstoffe
wie Metall- und Stahlschrotte, Altkunststoffe und Altpapier die flächendeckende Getrenntsammlung einzuführen und
hochwertige Recyclingtechnik zu installieren.
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Die Vorschriften zum CDM (Clean Development Mechanism) benachteiligen moderne Abfallbehandlungs- und Recyclingtechniken.
Deshalb muss der internationale Emissionshandel zukünftig verstärkt darauf ausgerichtet werden, Benachteiligungen abzubauen
und Investitionen in Recyclingtechniken zu fördern.
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Die Scholz-Gruppe unterstützt ausdrücklich die Bemühungen der bifa Umweltinstitut GmbH, die im Vorfeld der Klimakonferenz in
Kopenhagen bereits erste Vorschläge für abfallsektorspezifische Instrumente im internationalen Emissionshandel erarbeitet hat.
Das Institut schlägt vor, den Aufbau einer Recyclingwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern durch den Emissionshandel
finanziell zu unterstützen. Ein Instrument hierfür sieht bifa in der Einführung von Nachhaltigkeitsfaktoren, die den
Stellenwert von Recycling in diesen Ländern erhöhen würden.
Kontakt:
- Dr. Beate Kummer,
Kummer:Umweltkommunikation GmbH i.G., Tel.: +49 2224 901 14 80
- Heidrun Melchinger, Scholz AG,
Tel.: +49 7365 84 0
- Holger Ellmann, ScholzAlu Trading GmbH,
Tel.: +49 7365 84 948
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16.10.2009
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Berndt-Ulrich Scholz feiert am 17. Oktober 2009 im engsten Familienkreis seinen 70. Geburtstag.
Der Vorstandsvorsitzende der Scholz AG ist vor 55 Jahren ins elterliche Unternehmen eingetreten
und hat aus dem Kleinbetrieb eines Schrotthändlers ein weltweit führendes Recyclingunternehmen
gemacht, das heute etwa 6.500 Mitarbeiter an fast 600 Standorten beschäftigt. 2008 erwirtschaftete
die Unternehmensgruppe einen Umsatz von rund 4,6 Milliarden Euro.
Das Leben von Berndt-Ulrich Scholz ist geprägt von vorbildlicher Schaffenskraft, unermüdlichem Einsatz
für das Unternehmen und seine Mitarbeiter sowie Bescheidenheit und Großzügigkeit. Die außergewöhnliche
Leistung, die er tagtäglich als Pionier und Vordenker vollbringt, wurde unter anderem in einer Laudatio
des Betriebsobmanns Helmut Ziegler anlässlich des 70. Geburtstages gewürdigt: „Durch sein Geschick und
Können hat Berndt-Ulrich Scholz den Betrieb in nunmehr 55 Jahren zu einem weltumspannenden Unternehmen mit
Niederlassungen auf allen Kontinenten ausgebaut. Trotz der Belastungen haben Sie immer ein offenes Ohr und
Zeit für die Nöte und Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter.”
Kaufmännischen Sachverstand und Verantwortungsbewusstsein hat Berndt-Ulrich Scholz in der Vergangenheit
nicht nur beim Stahl- und Metallrecycling bewiesen. Gewachsen ist das Unternehmen unter anderem durch
Beteiligungen und Zukäufe weltweit. Dadurch hat sich die Scholz-Gruppe in wenigen Jahrzehnten vom regionalen
Recycler zu einer weltumspannenden Unternehmensgruppe entwickelt.
Berndt-Ulrich Scholz ist mehrfach für seine Leistungen ausgezeichnet worden: Ihm wurde bereits im Jahr 2004 anlässlich
seines 65. Geburtstages das
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| Baute die Scholz AG zu einem führenden Recyclingunternehmen aus: der Vorstandsvorsitzende Berndt-Ulrich Scholz. |
Bundesverdienstkreuz verliehen, darüber hinaus die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg
sowie die Stauffermedaille der Region.
Trotz seines großen Engagements für die Unternehmensgruppe ist er zudem ehrenamtlich
tätig. Berndt-Ulrich Scholz ist Präsidiumsmitglied der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen,
Mitglied der IHK-Vollversammlung in Aalen, Ehrensenator der Hochschule für Wirtschaft und Technik in Aalen sowie Präsident des
Fußballvereins VfR-Aalen.
Wer Berndt-Ulrich Scholz persönlich kennt, weiß ihn zu schätzen: Eine Unternehmerpersönlichkeit, die sich auszeichnet durch große
Bescheidenheit und Großzügigkeit, ein Mensch mit hohem Vorbildcharakter für nachfolgende Generationen. Seinem Lebenswerk zu Ehren
haben die Mitarbeiter des Unternehmens anlässlich des Geburtstages in seiner Anwesenheit am Hauptstandort in Essingen eine Linde
gepflanzt.
Kontakt:
- Dr. Beate Kummer,
Kummer:Umweltkommunikation GmbH i.G., Tel.: +49 2224 901 14 80
- Heidrun Melchinger, Scholz AG,
Tel.: +49 7365 84-0
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06.10.2009
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Das Gelände des ehemaligen Stahl-Konglomerats POLDI in Kladno ist zu neuem Leben erwacht: Am 1. Oktober 2009
wurde in Anwesenheit von etwa 500 internationalen Gästen der neue Schmiedekomplex der POLDI Hütte s.r.o. eingeweiht.
Der Komplex und die dazugehörige Infrastruktur suchen technologisch gesehen weltweit ihresgleichen.
„Der Entscheidung, eine neue Schmiede zu bauen, ist eine detaillierte Marktanalyse vorausgegangen, die aufzeigte, dass
das größte Marktwachstumspotenzial bei Stabstahl im größeren Abmessungsbereich liegt”, erläuterte Vladimir Živicnjak,
Direktor der POLDI Hütte s.r.o., die Entscheidung, einen ganz neuen Betrieb zu errichten. „Gerade während einer
Wirtschaftskrise müssen die Wettbewerbsvorteile einer Firma gefördert werden. Diese werden uns von der neuen Schmiede
und dem effizienten Produktionslayout geboten.” Trotz der Wirtschaftskrise, von der besonders die Stahlindustrie in
erheblichem Maße betroffen ist, hatte die 1890 von Karl Wittgenstein gegründete POLDI Hütte s.r.o. das Bauvorhaben mit
einem Investitionsvolumen von etwa 30 Millionen Euro erfolgreich zum Abschluss gebracht. Mit dem Bau war Anfang 2008
begonnen worden.
Die Einzigartigkeit des neuen Betriebs besteht in der möglichen Schmiedestückgröße und in der Bearbeitungsgeschwindigkeit.
Die Schmiede ist in der Lage, Blöcke bis zu einem Gewicht von 60 Tonnen bei einem Durchmesser von über 1000 Millimetern
und einer Länge von 12 Metern zu schmieden. Diese Erzeugnisse werden vor allem in Kraftwerken, im Schwermaschinenbau
(Schiffbau) sowie in der Automobil- und Luftfahrtindustrie zum Einsatz kommen. Durch die ausgeklügelte Logistik des gesamten
Produktionsverlaufs kann die Fertigungszeit von gegenwärtig zwei Monaten auf bis zu drei Wochen verkürzt werden. Weiter
erhöht die neue Schmiede die Stahlwerkskapazität von derzeit 40.000 Tonnen Stahl jährlich auf 90.000 Tonnen. Herzstück des
neuen Betriebs ist der Schmiedekomplex, der über eine Schmiedekraft von 4000 Tonnen, zwei Manipulatoren, vier Aufheiz- und
zwei Glühöfen verfügt.
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Mit der neuen Schmiede für die Anforderungen des Marktes bestens gerüstet: Vladimir Živicnjak, Direktor der POLDI Hütte s.r.o.,
setzt vor allem auf Stabstahl und Schmiedestücke mit einem Endgewicht von bis zu 40 Tonnen.
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Alleineigentümer der POLDI Hütte s.r.o. ist die Scholz Edelstahl GmbH. Die Hütte hat sich für die nahe Zukunft zwei Ziele
gesteckt: zum einen den weltweiten Vertrieb von Stabstahl in Form von Konstruktions-, Werkzeug- und Rostfreistäben. Zum
anderen möchte sich die POLDI Hütte s.r.o. als Lieferant von Schmiedestücken in größeren Abmessungen und Längen und mit
einem Stück-Endgewicht von bis zu 40 Tonnen etablieren.
Die neue Schmiede profitiert davon, dass es weltweit kaum eine vergleichbare Hütte gibt. Dieser einzigartige integrierte Standort,
an dem Rohstahl erzeugt, geschmiedet und geformt werden kann, ist nun hervorragend aufgestellt. Berndt-Ulrich Scholz,
Vorstandsvorsitzender der Scholz AG, ist stolz auf die erreichte Leistung: „Innerhalb kürzester Zeit wurden alte Produktionshallen
und Aggregate gegen Neue ersetzt.”
Kontakt:
- Dr. Beate Kummer,
Kummer:Umweltkommunikation GmbH i.G., Tel.: +49 2224 901 14 80
- Heidrun Melchinger, Scholz AG,
Tel.: +49 7365 84-0
- Vladimir Živicnjak, POLDI Hütte s.r.o.,
Tel.: +420 312 644 188
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